Der ewige Traum eines göttlichen Paradieses schien mit der Stadt Nímathar in Erfüllung zu gehen. Unzählige Jahrtausende blühte die Stadt, welche von den Elben und den Göttern vor den Mauern Starspears errichtet wurde, und stellte mit ihrer Stärke und Schönheit den Mittelpunkt Naons dar. Die Götter, wie auch die Bewohner, wurden von den aus der Tiefe dringenden Stimmen der Drachen mehr und mehr beeinflusst. Den Elben rieten sie, sich von ihren Göttern loszusagen, den Göttern redeten sie Boykottabsichten der Elben ein.
Nachdem die Götter Nímathar verlassen hatten, folgten die verschiedenen elbischen Völker unterschiedlichen Religionen mit neuen Herren, einige glaubten sogar an die Kraft der Drachen. Mit dem Verschwinden der Götter ging auch der Glanz und die Stärke von Nímathar nieder. Und die elbischen Rassen verloren in Folge ständiger Konflikte ihre einst prächtige Kultur.
Viele behaupten heute, die Stadt hätte nie existiert. Zudem ist ihr genauer Standort nicht überliefert. Dennoch ranken sich unzählige Mythen und Legenden um sie. Einige besagen, dass der mächtige Richter-Gott Belphoros über das einstige Zentrum Naons wacht und niemanden Zutritt gewährt, oder dass nur ein Gott fähig wäre diesen Ort zu betreten, um sich den Kräften innerhalb der Mauern zu stellen. Eine andere spricht von der Zerstörung der Stadt und des Starspears durch die Drachen.
Die Hoffnung mancher Elben liegt darauf, dass endlich ein Held in Erscheinung tritt, der sich einen Weg nach Nímathar bahnt, und dass der Zwist zwischen den elbischen Völkern ein Ende findet, damit sie gemeinsam den, seit dem Abzug der Götter, verwaisten Thron der Herrschaft über Naon besteigen können.